SPD Charlottenburg-Wilmersdorf gegen Stadionneubau von Hertha

Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf hat auf ihrer Kreisdelegiertenversammlung (KDV) am vergangenen Samstag, 8. April 2017 neben weiteren Anträgen beschlossen, dass sie die Pläne von Hertha BSC für einen Stadionneubau  auf dem Gelände des Olympiaparks ablehnt.

Zwar könne man die Bedürfnisse von Hertha BSC für eine reine Fußballarena durchaus verstehen, halte die vom Verein favorisierte Lösung aber nicht für den richtigen Weg.

Der Senat darf nicht durch Überlassen eines Grundstückes zulassen, dass Hertha BSC den Olympiapark Berlin und die in Umfang und Art wichtigen Sportanlagen durch den Bau eines Stadions mit über 55.000 Plätzen neu strukturiert und in seinem einmaligen historischen Charakter vollkommen verändert.

Gleichzeitig fordert die SPD den Senat auf, Gespräche mit Hertha BSC darüber zu führen, wie man das Olympiastadion so umbauen kann, dass es den Ansprüchen von Hertha BSC und den Fußballfans an eine atmosphärisch dichtere Fußballarena genügt.

Der Beschluss wird als Antrag auf dem nächsten Landesparteitag am 20. Mai eingebracht.
Den Antragstext zum Beschluss „Olympiastadion muss Bundesligaarena bleiben. Kein neues Stadion im Olympiapark.“ finden Sie hier.

Der Antrag wurde auf Initiative von Mitglieder der SPD Neu-Westend auf der Kreisdelegiertenversammlung eingebracht.

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